Verdrängungs-SEO

von Thomas Promny am 27.09.2005

In letzter Zeit fällt mir immer öfter ein besonderer Bedarf im SEO-Bereich auf, der ziemlich schwierig zu bedienen ist: Firmen scheinen langsam entdeckt zu haben, dass es ganz sinnvoll sein könnte, ab und zu mal nach dem eigenen Firmennamen zu googlen. Dabei fallen natürlich auch immer mal wieder irgendwelche negativen Äußerungen, meistens in Blogs oder Foren auf.
Und hier ist der Bedarf: Sorg doch mal dafür, dass diese URL aus den Top 10 verschwindet. Einfach gesagt, aber nicht einfach getan. Der praktikabelste Weg dürfte wohl die Verdrängung sein, was aber im Extremfall bedeutet, 10 eigene Seiten zum gleichen Keyword in die Top 10 zu bringen.
Einfacher wäre es da vielleicht noch, einige der fremden Seiten aus den Top 20 mit ein paar starken Links zu pushen, um die Zielseite nach hinten zu schieben.
Hat das schon mal jemand versucht oder vielleicht sogar geschafft?

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ThomasB September 27, 2005 um 15:47

Bekomme alle paar Wochen solch eine Anfrage und meistere sie in der Regel auch ;-)

David Triendl September 27, 2005 um 16:25

Am ehesten klappt das noch per Google-Bombing. Das Problem ist aber, dass sich der Blog-Betreiber im Notfall wehren kann (Rechtsanwaltszeugs und so), und das könnte dann ziemlich schlecht ausgehen.

Thomas Promny September 27, 2005 um 18:05

@ThomasB: Und, welche der beiden Lösungen wählst du? Oder noch eine andere?

gsyi September 28, 2005 um 18:53

Vielleicht mal Google Bowling?

Brandl August 1, 2006 um 13:56

Das mit dem “andere rauskicken” hatte ich noch nicht, dafür aber “wenn ich IMMOBILIEN eingebe, warum sind wir da erst auf Seite 12?” – und dann ne Spam-mail mit “für 50Euro in 600 Suchmaschinen…” vorlegen! Die wenigsten Chefs verfügen da über Hintergrundwissen!

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